684 registrierte Solaranlagen in 24 Stunden

Die beiden Solarunternehmen winsun und TRITEC organisierten die grösste Solaraktion, die die Schweiz je gesehen hat: Sie übernehmen die Einmalvergütung für 684 Eigenheimbesitzer, die sich am Black Friday auf der Website www.solardeal.ch für den Kauf einer Solaranlage registriert haben.

Pünktlich um Mitternacht des Black Fridays, nach exakt 24 Stunden, wurde die Registrierungsmöglichkeit auf der Website und damit die Aktion gestoppt. «Wir hatten die Website den ganzen Tag über im Blick und sahen, dass sich immer mehr Leute für eine Solaranlage registrierten. Unser Mindestziel von 150 Anlagen erreichten wir bereits um 9.00 Uhr morgens. Am Mittag waren wir bei 250 Registrierungen und um 16.30 Uhr knackten wir die 450-Anlagen-Marke», sagt Beat Ruppen, Verwaltungsratspräsident von winsun, einem der beiden Solarunternehmen, die die Aktion initiierten. Zusammen mit der TRITEC aus Aarberg BE organisierte winsun (Steg VS) die Aktion «Solardeal» zum Black Friday. «Um 23.59 Uhr blieb der Zähler bei unglaublichen 684 registrierten Anlagen stehen. Das zeigt, dass die Bereitschaft, die Energiewende mitzutragen, bei den Schweizerinnen und Schweizern da ist.»

Knackpunkt Einmalvergütung

Die Initianten sind vom Endergebnis der Aktion und den 684 registrierten Anlagen überwältigt. Die hohe Anzahl Registrierungen hängt für die beiden Solarunternehmen vor allem mit der Übernahme der Einmalvergütung zusammen. Roland Hofmann, CEO der TRITEC, sagt: «Es gab in der Schweiz vorher keine vergleichbare Aktion. Noch nie hatte ein Unternehmen die Einmalvergütung für seine Kunden übernommen.» Normalerweise zahlen die Eigenheimbesitzer die Einmalvergütung aus der eigenen Tasche und fordern diese nach der Installation der Photovoltaikanlage vom Bundesamt für Energie zurück. Die Wartezeit dafür ist lang: Heute muss mit rund einem Jahr bis zur Rückvergütung gerechnet werden. Ab dem 1. Januar 2018 wird die Wartezeit auf zwei bis drei Jahre ansteigen. Dies, weil Anlagen, die nach dem 30. Juni 2012 gebaut wurden, am 1. Januar ebenfalls in die Einmalvergütung kommen. Bisher griff dafür die kostendeckende Einspeisevergütung.

Die Schweiz setzt auf Solarenergie

«Wir haben gesehen, dass viele Kunden bezüglich der Abwicklung der Einmalvergütung, auch wegen dem brandneuen Energiegesetz, verunsichert sind und mit dem Kauf einer Photovoltaikanlage zögern. Mit unserer Aktion befreiten wir viele Kunden von den letzten Zweifeln. Wir übernehmen die Einmalvergütung für alle 684 registrierten Anlagen und beantragen die Fördergelder anschliessend beim Bundesamt für Energie», erklärt Roland Hofmann der TRITEC.

Die zukünftigen Solarstrom-Produzenten profitieren so von einer direkten finanziellen Ermässigung und sparen sich die monatelangen Wartezeiten für die Rückerstattung der Einmalvergütung. Ebenso sind sie vom ganzen administrativen Aufwand befreit. «Wir wollten den Eigenheimbesitzern durch diese Anreize den ersten Schritt zu einer eigenen Solaranlage vereinfachen. Es scheint, als hätten viele nur auf unser Angebot gewartet», zeigt sich Beat Ruppen von winsun zufrieden. «Die Schweiz setzt voll auf Solarenergie. Wir freuen uns, dass so viele diesen wichtigen Schritt in Richtung Energiewende mit uns machen.»

Der Solardeal zum Black Friday

winsun und TRITEC haben für die Aktion «Solardeal» mit rund 40 Installateuren aus der ganzen Schweiz zusammengearbeitet. Beat Ruppen erklärt: «Die Installateure konnten dank dem Solardeal ihren Kunden ein finanziell attraktives Angebot unterbreiten. Die Bereitschaft zu dieser Zusammenarbeit unterstreicht, dass alle Installateure das Hauptziel einer Energieversorgung aus erneuerbaren Energien über den Konkurrenzkampf stellen.»

Neben der Übernahme der Einmalvergütung beinhaltet der Solardeal auch Mengenrabatte. Je mehr Leute sich auf www.solardeal.ch für die Installation einer Solaranlage einschrieben, desto grösser wurde auch der Mengenrabatt. Schlussendlich erhalten die 684 Personen, die eine Anlage registrierten, je 500 Franken Rabatt auf die geplante Installation.

«Die Gewinnung von Solarstrom ist eine der wesentlichen Stromquellen der Zukunft. Deshalb haben wir den Solardeal lanciert. Die Energiewende darf aus unserer Sicht nicht an der Finanzierung oder dem Papierkrieg scheitern», sagt Roland Hofmann. «Die registrierten 684 Anlagen zeigen, dass wir damit den Nerv der Zeit getroffen haben. Der Zeitpunkt für die Installation einer eigenen Photovoltaikanlage ist jetzt.»


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